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Sommerlager 2011
Das Sommerlager ist nun Geschichte. Das Wetter hatte entgegen allen Befürchtungen doch recht Gut mitgespielt, wir hatten bis auf zwei Tage keinen Regen. Vom ersten Tag an waren die Teilnehmer voll gefordert, Ausbildung an den ersten beiden und auch immer wieder mal an den folgenden Tagen.
Sonntag ging es dann in das Lagunenbad nach Cottbus, hier konnten sich erst einmal alle richtig austoben, bis auf den Jugendwart, der machte klar Schiff in der Unterkunft.
Am Samstag und am Montag gab es Löschübungen an der Hochwasser führenden Neiße, also Wasser war genug vorhanden.
Dienstag ging es dann in den Spreewald, hier charterten wir uns Paddelboote und erkundeten die Flussläufe der Umgebung, die Teilnehmer mussten Teamgeist beweisen, sonst ging es nur in die Büsche mit den Booten.
Mittwoch besuchten wir auch die Freiwillige Feuerwehr in Forst und schauten uns mit dem Hubsteiger aus 30m Höhe die Stadt an. Sehr interessant war auch die Ausführliche Besichtigung der beiden Feuerwachen in Forst. Vielen Dank dem Wehrleiter der Stadt Forst.
Der Donnerstag war für den Besuch der Kulturinsel Einsiedel in Neisseaue eingeplant. Hier konnten sich alle richtig in Bäumen und Tunneln austoben. Der Jugendwart wusste am Abend was er getan hat, es tat alles Weh, hatte jedoch Spaß gemacht, zumindest das wo er auch durch passte.
Am Freitag dann der Besuch der Werksfeuerwehr Vattenfall. Auch hier wurden uns sehr ausführlich die Aufgaben und Technik der Feuerwehr erklärt, vielen Dank dem Wachabteilungsleiter der Vattenfallfeuerwehr.
Samstag noch einmal ein wenig Ausbildung und am Abend grillen und natürlich auch schon Koffer packen, denn am Sonntag gingen 11 Ereignisreiche Tage zu Ende
Rüstzeitheime sind Massive Häuser , meist ehemalige Pfarrhäuser, in denen ab 10 Personen bei kleinen Häusern, bis 60 Personen oder mehr bei größeren Häusern Platz haben.
Die Häuser verfügen meist über einfache, sehr robuste Auststattung, einer eigenen funktionellen Küche, sowie der Personenzahl entsprechender Sanitärausstattung, einen Speiseraum, der auch als Schulungsraum genutzt werden kann, in vielen Rüstzeitheimen ist der Schulungsraum sogar zusätzlich vorhanden. Die Häuser werden an die Gruppen komplett vermietet, so das wir unsere Essenszeiten unabhängig gestalten können, da bei uns selber kochen angesagt ist, hier sollte natürlich ein Hygienepass vorhanden sein. Der Vorteil ist, das z.B. nie auf das Mittagessen verzichtet werden muss, wenn längere Touren angedacht sind. Hier wird das Essen einfach vorgekocht und in Thermobehältern mitgeführt, jedes JF-Mitglied verfügt über eine eigene Trinkflasche, sowie einem eigenen Kochgeschirr.
Übungen und Ausbildungen müssen mit keiner Heimleitung gesondert abgesprochen werden, auf eine Mittagsruhe braucht man auch nicht zu achten, wenn das Mietobjekt nicht gerade in einer Ruhebedürftigen Gegend angesiedelt ist, hier ist Google Earth eine große Hilfe.
Nach dem Zeltlager sich Seitens der Wetterlage als sehr unsicher darstellten, in einem Lager hatten wir im Gebirge eine Temperatur von +1 °C mieten wir seit vielen Jahren die oben beschriebenen Rüstzeitheim für unsere Sommer- und Winterlager.
Hier können wir uns nach unseren Vorstellungen Frei bewegen, den Tagesablauf selbst bestimmen.
